| „Geschichtsuntersuchung“, „Eingrenzungsuntersuchung“ und „Sanierungsuntersuchung“ sind Begriffe, die sich auf die
Verpflichtung jedes Unternehmens beziehen, die Bodenqualität festzustellen.
Intertek-Polychemlab besitzt durch die Sanierungsarbeiten im Standort Chemelot große Erfahrung im Bewerten und Anpassen von
Sanierungsplänen.
Sanierungspläne enthalten manchmal Fehler, der ökologische Effekt ist nicht immer gleich hoch und das Kosten-Nutzen-Verhältnis lässt immer wieder zu wünschen übrig.
Beispiele dafür:
- Eine Fläche wird insgesamt als mehrfach kontaminiert (demzufolge auch als nicht einfach sanierbar) eingestuft,
weil an einer Stelle neben einer allgemeinen Kontaminierung durch organische Stoffe auch Kupfer nachgewiesen wurde. Hier trägt ein separates Abtragen dieser örtlich beschränkten KupferKontaminierung zu einem einfacheren und damit kostengünstigeren Sanierungsverfahren bei.
- Es wird eine Grundwassersanierung vorgeschlagen, weil an zwei Stellen eine Grundwasserverunreinigung festgestellt wurde, die den Interventionswert überschreitet.
Beim Studium des Plans tritt eine Diskrepanz zwischen der Boden- und der Grundwasserkontaminierung zu Tage. Es stellt sich heraus, dass der Boden „sauber ist“ und dass die Wasserverunreinigung vom „Nachbarn“ stammt.
- Im Fall einer bereits bis auf 8 m Tiefe vorgedrungenen Kontaminierung wird vorgeschlagen, die Oberschicht durch eine ombination aus Grundwasserinfiltration und -extraktion zu reinigen. Die vorgeschlagene Reinigung der Oberschicht wirkt sich hier kaum ökologisch positiv aus.
Da die Oberschicht-Reinigung unter dem Aspekt der „Risiken“ nicht erforderlich ist, kann die Sanierung auf das Grundwasser beschränkt bleiben. Wie in den anderen Fällen auch ergibt sich daraus eine deutliche Kostenersparnis.
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